7 Tipps gegen Schreibblockaden - So kommst du wieder in den Flow!

Schicht im Gehirnschacht: Der unerbittliche Kampf mit dem leeren Word-Dokument, es gibt ihn. Das eine ums andere Mal sitzen wir dem blanken Feind gegenüber, Auge in Desktop. Die Deadline rückt unnachgiebig näher und die Nerven liegen blank? Keine Panik: Den Schreibblockaden - ob am Dokumentenanfang, beim Stocken in der Mitte oder einfach nicht Abschließen lassen eines Projektes - kann entgegengewirkt werden.

Die 80-20-Regel

In 20 Prozent der Gesamtzeit Deines Projektes schaffst Du 80 Prozent der hierfür anfallenden Arbeit. Die restliche Zeit prokrastinierst Du oder arbeitest Dich an Details verrückt. Mache Dir das Wissen zunutze! Power Dich aus, wenn Du kannst – und sollte es gerade nicht flutschen, dann nutze die blockierte Zeit anderweitig, um Dir wieder Kraft und Inspiration zu holen. Gereizt vor dem Bildschirm zu hocken und in dem Strudel aus Selbstmitleid zu versinken, das bringt niemandem etwas.

Hole Dir Inspiration

Was hat Dich schon immer an Texten fasziniert? Lies Dich quer durch Deine Lieblingsblogs, schmökere in einem wundervollen Buch und entdecke immer wieder von neuem, welche Schreibstile und Lesarten Dir liegen. Das hat nichts mit abgucken zu tun – doch in bisher unbeschrittene spannende Bahnen zu geraten oder alte Wege wiederzufinden hilft und macht Spaß. Shortlist etwa bietet spannende Aufzählungen zu inspirierenden Werken und Werkelnden. 

Das ist ja unerhört! Podcasts?

Auch wenn Du gerade anderen Dingen im Alltag nachgehst, kannst Du Dir Ideen und neuen Mut holen. Einschlägige Podcasts sind Deine Freunde! Speziell der 10 Minute Writer’s Workshop auf Spotify ist mein Garant für Schreibfreu(n)de. Du kannst etwa weltberühmten Schriftstellerinnen und Schriftstellern zu ihren Erfolgsrezepten für Motivation und gegen Ablenkung lauschen. Absolute BBC-Empfehlung!

App-solut kreativ!

Dass Du nicht alleine mit dem Problem der Kreativ- und Schreibblockaden dastehst, beweist alleine die unendliche Vielzahl an Apps und Programmen zum Thema. Writeometer etwa ist eine speziell für Textende entwickelte App, die Dich am Ball bleiben lässt. Deine zu schreibenden Texte kannst Du in verschiedene Meilensteine gliedern und Dich täglich erinnern lassen, wie nahe Du Deinem Ziel schon bist. Auch eine Belohnung hält die App für abgeschlossene Meilensteine parat. Creativity at work summiert noch einmal alle Kreativprozesse für Dich, um wieder auf andere zielführende Gedanken zu kommen. Himmel, yeah!

Apropos: Kreativtechniken.

Brainstorming und Brainwriting sind nicht nur eine Kopfschüttelbeschaffungsmaßnahme für Waldorfkinder. Es ist wie bei einer guten Massage: Drücke auf den wunden Punkt, bis es weh tut! Summiere einfach hanebüchene Adjektive und Assoziationen zum Problemfall – egal, wie absurd sie auch sein mögen. Sei verrückt!

Erzähle doch mal!

Reden hilft. Was Beziehungsratgeber für Scheißsituationen an die Hand geben, kann für die Textarbeit nicht verkehrt sein: Wenn sich in Deinem Kopf nur noch Kreise statt eindeutiger Linien ziehen, dann fange an, darüber zu reden. Indem Du anderen Personen von Grund auf ein Problem schilderst, bringst Du es auch in Deinem Kopf noch einmal in eine logische Reihenfolge – und denkst vereinfacht weiter. Let’s talk about it!

Top Arbeitsplatz, top Ergebnis.

Der Mitbewohner quatscht Dich tot? Die Freundin fegt laut durch die Wohnung? Schaffe Dir Dein eigenes kreatives Wohlfühl- und Arbeitsumfeld. Speziell an belebteren Orten sollen die Gedanken nur so flutschen – gibt es doch extra Soundtracks mit Hintergrundgeräuschen, welche positive Stimuli auslösen sollen. Setze Dich in schnuckelige Cafés, besuche mal wieder die Bibliothek oder finde für Dich geeignete Coworking Spaces in Deiner Nähe.

 

Maxi

Maxi Wuestenberg

Heureka! Ich bin Maxi - eine unverbesserliche Mischung aus hartgesottener Streberin und rühriger Digitaler Nomadin. Derzeit verfasse ich meine Masterarbeit im verlagsspezifischen Digitalbereich.

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