Visitenkarten: Ein Muss – auch für digital aufgestellte Freiberufler

Eigentlich müssen wir Freelancer es doch zugeben. Wenn wir mit unserer perfekt ausgearbeiteten Homepage und Social-Media-Kanälen das Wort Visitenkarte hören, schütteln wir eher den Kopf und sagen "Nee, das brauche ich nicht". Sie sind nicht mehr zeitgemäß, werden sowieso weggeschmissen und die Kontaktdaten stehen sowieso in der persönlichen Signatur unter den E-Mails. Doch lasst es Euch gesagt sein: Visitenkarten sind weiterhin essenziell für jeden Freelancer. Auch für diejenigen, die alles digital machen. Visitenkarten waren der absolute Renner und sind es auch weiterhin. Denn:

 

Visitenkarten bewahren das letzte Stück Persönlichkeit

Das mag ein bisschen brachial klingen und so, als ob nichts in dieser Welt mehr persönlich wäre. Aber wenn wir es uns genau überlegen, ist es doch auch so. Alles geht über das Internet, von vornherein stellen wir uns perfekt digital auf und buhlen mit diesen Webseiten und Netzwerkprofilen um die Wette, auf dass wir die ersehnten Aufträge bekommen. E-Mails strömen jeden Tag hundertfach in die Posteingänge von Ansprechpartnern und alles muss schnell gehen. Und es sind ausgerechnet Visitenkarten, die etwas Entschleunigung und wieder mehr Persönlichkeit in den Prozess bringen. Sie sind das haptische "Ich", welches wir bei persönlichen Treffen herausgeben, wenn wir neue potenziell wichtige Kontakte treffen. Das kann überall passieren und man muss einen guten Eindruck hinterlassen.

Aber nun stell Dir einmal vor, Du hast tatsächlich keine Visitenkarten. Wie möchtest Du Deinem potenziell wichtigen Kontakt nun sagen, auf welchen Wegen Du erreichbar bist? Du kannst ihm Deine Homepage nennen, aber die wird er wieder vergessen, wenn Ihr Euch erstmal getrennt habt. Bei der Telefonnummer erst recht, es sei denn, Ihr tauscht sie sofort mit dem Smartphone aus. Worauf ich hinaus möchte, ist einfach der Punkt, dass diese Situation ohne eine individuell gestaltete Visitenkarte kaum brauchbar zu lösen ist. Also solltest Du Dir schnellstmöglich welche besorgen.

 

Was muss auf eine gute Visitenkarte unbedingt drauf?

Bei einer Umfrage unter Freelancern ist ein klares Ergebnis dabei herausgekommen, was auf eine gute Visitenkarte unbedingt drauf muss. Diese Umfrage mit 965 Teilnehmern ging bei Mehrfachantworten folgendermaßen aus:

  1. Name (851 Stimmen)
  2. E-Mail-Adresse (837 Stimmen)
  3. Firmenname (675 Stimmen)
  4. Telefonnummer (653 Stimmen)
  5. Firmenlogo (644 Stimmen)
  6. Handynummer (634 Stimmen)
  7. Webseite (590 Stimmen)
  8. Postadresse (500 Stimmen)
  9. Berufsbezeichnung oder Position (457 Stimmen)

Danach kommen nur noch sehr kleine Anteile je Antwort, womit es sich um Angaben handelt, die nicht unbedingt auf Visitenkarten vorkommen müssen. Die gegebenen Antworten und ihre Relevanz zeigen eine klare Richtung. Und da auf der Visitenkarte auch nicht besonders viel Platz gegeben ist, solltest Du auch nicht mehr als diese Angaben einbinden.

 

Wo bekomme ich gute Visitenkarten her?

Insbesondere als Design-Freelancer dürfte sich diese Antwort von selbst ergeben. Lade Dir einfach entsprechende PSD-Vorlagen im Internet runter und gestalte nach Lust und Laune. Achte jedoch darauf, dass Schriften nicht zu klein werden und dass die Visitenkarte optisch ansprechend aussieht und nicht zu vollgepackt aussieht. Falls Du die Aufgabe auslagern willst, findest Du in unserem Netzwerk natürlich jede Menge Leute, die das Visitenkartendesign für dich übernehmen können.

Danach kannst Du dann auf Druckereien zugehen, welche die Visitenkarten für Dich herstellen. Bleibt eigentlich nur noch zu sagen:

Viel Spaß mit Deinen Karten und beim Netzwerken. 

  

 

Eike Kewitz

Eike Kewitz ist seit Mitte 2013 als Texter & Redakteur für Online-Content freiberuflich in Hamburg tätig und hat sich eine klare Mission aufs Segel geschrieben: 'Inhalte mit Tiefgang' zu erschaffen.

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