Tipps für die Wohnungssuche: Nicht nur eine WG-Suche kann sich lohnen

Bevor du deine Wohnungssuche in Angriff nimmst, solltest du dir erst einmal im Klaren darüber sein, welche Art des Wohnens für dich überhaupt infrage kommt. Bestimme für dich selbst, welche Kompromisse du bereit bist einzugehen. Gleichzeitig solltest du dir aber ebenso eindeutige Grenzen setzen. Dazu gehört beispielsweise die Festlegung einer maximalen Kostengrenze. Außerdem sind folgende Fragen von Bedeutung bei deiner Wohnungssuche:

  • Wie groß soll dein späterer Wohnraum mindestens sein?
  • Welche Entfernung zur Uni ist für dich tolerierbar?
  • Muss deine Wohnung gewisse Extras aufweisen, wie zum Beispiel eine Badewanne statt einer Dusche?
  • Muss deine Wohnung eine Wasch- oder Spülmaschine haben?
  • Wie sieht es mit einer Internetverbindung (WLAN) aus?
  • Ist die Wohnung möbliert?

Über die materiellen Dinge hinaus muss selbstverständlich die Chemie zu deinen Mitbewohnern stimmen. Dieser Aspekt ist im Zusammenhang mit der Wohnungssuche bei Studierenden wahrscheinlich der wichtigste. Insgesamt muss das Gesamtpaket aus Wohnlage, Wohnraum und Mitbewohnern einfach stimmen.

 

Welche Wohnarten solltest du innerhalb deiner Wohnungssuche berücksichtigen?

Neben der klassischen Wohngemeinschaft (WG) gibt es auch andere Wohnformen, die für dich als Studierender interessant sein könnten. Das Studierendenwohnheim ist etwa eine denkbare Alternative. Wenn du etwas mehr Geld zur Verfügung hast, kann natürlich auch eine eigene Wohnung eine mögliche Option sein. Ein Zimmer zur Untermiete bietet sich für diejenigen von euch an, denen eine WG zu stressig ist. Wer also nur ein Zimmer und keine komplette Wohnung mieten möchte, für den stellt dies die beste Wohnmöglichkeit dar. Ein Wohnstil etwas neuerer Prägung verkörpert das ″Wohnen für Hilfe Projekt″. Dabei hilfst du dem jeweiligen Eigentümer bei seiner Haus- oder Gartenarbeit und erhältst im Gegenzug dafür ein vergünstigtes Zimmer.

 

Welche Quellen helfen dir bei der Wohnungssuche?

Erfolgsversprechende Anlaufstellen für die Wohnungssuche, oder auch konkret für die WG-Suche, sind sowohl im Internet als auch in deiner lokalen Umgebung zu finden. Internet-Portale, Studierendenwerke, Wohnungsbörsen und soziale Medien können dir online dabei helfen deine Traumunterbringung in greifbare Nähe rücken zu lassen. Offline sind lokale Zeitschriften oder Magazine aus der Stadt, das Schwarze Brett an deiner Uni, oder die allseits bekannten Abreißzettel verheißungsvolle Fundgruben im Rahmen der Wohnungssuche. Gerade im speziellen Fall der WG-Suche lohnt es sich zudem mit seinem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis in Kontakt zu treten. Die Chance, dass deine Bekannten jemanden kennen, der eine Wohnung zu vergeben hat, ist durchaus gegeben.

Sollte die Wohnungssuche bei dir dennoch etwas schleppend verlaufen, gilt es nicht aufzugeben. Selbst aktiv werden ist angesagt! Schalte einfach selbst eine Anzeige in der Lokalzeitung (kostenpflichtig), oder fertige einen Aushang am Schwarzen Brett deiner Uni an. Darüber hinaus stehen dir ebenfalls die Möglichkeiten des Internets zur Verfügung. Trete zum Beispiel auf Facebook einer Gruppe zur lokalen Wohnungssuche bei. Für welche Verfahrensweise du dich auch entscheiden magst, du solltest dich immer so schnell wie möglich auf neue Wohnungsangebote bewerben. Denn der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm.

Kevin Marc

Kevin Marc Damnig

Der Historiker und Informationswissenschaftler arbeitet neben seinem Masterstudium als selbständiger Texter. Denn "Texten" ist seine große Leidenschaft. Er verfasst für verschiedene Agenturen Texte. In diesen dreht es sich unter anderem auch um das Thema "Freelancer".

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