Freelancer werden

Wir wissen, wie es ist: Finanzamt, Steuern, Krankenkasse, Versicherungen – da kann einem schon schwindelig werden. Gegen den Schwindel empfehlen wir Dir das Studieren dieser Seite.

Freelancen neben dem Studium – das Richtige für Dich?

Wenn Du Dich neben dem Studium selbstständig machst, sammelst Du wertvolle, studiennahe Erfahrungen. Du kannst Deine Zeit frei einteilen, später mit einem interessanten Portfolio auftrumpfen und verdienst in der Regel auch noch mehr. Wo ist der Haken? Nun ja – gerade anfangs gilt es einige bürokratische Hürden zu überwinden. Das Gute: Wir sind für Dich da, um diese Hürden zu überwinden.

Bist Du ein Freelancer-Typ? Die Pros und Cons des Freelancertums

Freiberufler oder Gewerbe?

Die gute Nachricht zuerst: Für Dich als studentischer Freelancer in Spe ist diese Frage anfangs gar nicht so relevant. Möchtest Du nach dem Studium weiter freelancen, solltest Du Dich aber durchaus damit beschäftigen. Vorab: Wenn Du Dich als Gewerbetreibender selbstständig machst, ist es notwendig, zuerst Dein Gewerbe anzumelden. Möchtest Du als Freiberufler arbeiten, kannst Du Dir diesen Schritt sparen und direkt mit der steuerlichen Erfassung loslegen.

Unterschied: Freiberufler oder Gewerbe? Welches Finanzamt ist für Dich zuständig?

Wie beantworte ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?

Das sieht nach viel Arbeit aus– ist mit unser Ausfüllhilfe aber ein Klacks. Wichtig ist nur, dass Du Dich zuvor einmal mit der Kleinunternehmerregelung beschäftigt hast. Die Inanspruchnahme dieser empfehlen wir anfangs grundsätzlich – es sei denn, dass Du gleich zu Beginn hohe Investitionen für Deine Selbstständigkeit planst.

Infos zur Kleinunternehmerregelung Ausfüllhilfe: Fragebogen zur steuerlichen Erfassung

Und was ist mit Kindergeld, Krankenversicherung und BAFöG?

Während die Auszahlung des Kindergelds seit 2012 nicht mehr direkt an das Einkommen von Studierenden gekoppelt ist, musst Du bei den Themen BAFöG und Krankenversicherungen Einkommensgrenzen beachten. Möchtest Du Unterstützung bzw. vergünstige Tarife beanspruchen, ist es in allen Fällen wichtig, dass Dein Studium nach wie vor im Vordergrund steht.

Freelancen und BAFöG Freelancen und Kindergeld Krankenversicherungen

An was sollte ich noch denken?

Der bürokratische Teil ist geschafft – halleluja! Fehlt nur noch die passende Ausrüstung. Neben Visitenkarten und einem Konto, über das Du Deine Aufträge abrechnest, kann eine eigene Homepage als eine Art digitale Visitenkarte dienen.

Erstes Geschäftskonto Visitenkarten

Wo finde ich meine ersten Aufträge?

Ob über Bekannte oder an schwarzen Brettern – die Möglichkeiten sind vielseitig. Wir legen Dir natürlich unsere Plattform ans Herz: Wenn Du Dich bei uns registrierst, versorgen wir Dich mit Aufträgen, die zu Deinem Profil passen. Sagt Dir ein Auftrag zu, kannst Du Dich mit einem kleinen (aber feinen) Bewerbungstext bewerben, der zusammen mit Deinem Profil an den Auftraggeber gesendet wird.

So findest Du weitere Aufträge Netzwerken im Studium So erstellst Du ein Angebot Wie stelle ich eine Rechnung?

Wie war das nochmal mit dieser Steuererklärung?

Keine Angst, eine Steuererklärung ist längst nicht so kompliziert wie ihr Ruf. Das Zauberwort lautet „Einnahmenüberschussrechnung“, Deine jährliche Liebeserklärung an das Finanzamt. Mit Hilfe dieser ermittelst Du Deinen Gewinn, indem Du Deine Betriebsausgaben von Deinen Betriebseinnahmen abziehst. Voilà!

Steuererklärung – so geht’s Achtung: Steuern

Und sonst so ?

Natürlich kann man nie genug über das Thema Selbstständigkeit wissen, deshalb listen wir an dieser Stelle weitere für Dich spannende Artikel. Noch mehr davon, findest Du in unserem Blog.

Produktivität im Homeoffice Nutzungsrechte von Logos etc. Selbstmanagement für Freelancer Scheinselbstständigkeit

Noch Fragen offen?

Bevor Du eine freiberufliche Tätigkeit aufnimmst, musst Du Dich beim Finanzamt steuerlich melden. Nach der Anmeldung erhältst Du vom Finanzamt eine Steuernummer, die Du später auf Deinen Rechnungen angibst. Wir haben auch einen Blogeintrag verfasst, in dem wir Dir die ersten Schritte zur Freiberuflichkeit genauer erklären.

Für die Anmeldung kannst Du Dir im Internet den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung herunterladen. Du kannst den Fragebogen direkt am Rechner ausfüllen, anschließend ausdrucken und per Post an Dein zuständiges Finanzamt senden. In diesem Blogeintrag helfen wir bei Deinem Kampf mit dem Fragebogen.

Auch bürokratische Themen finden Platz auf unserem Blog. In diesem Eintrag geben wir dir einige Tipps zum Ausfüllen des Fragebogens. Hast Du darüber hinaus noch Fragen oder Probleme beim Ausfüllen des Fragebogens, so helfen wir Dir gerne weiter.

Am besten findest Du dies über eine einfache Suche mit den gängigen Suchmaschinen und dem Suchbegriff „zuständiges Finanzamt“ heraus. Unter den Suchergebnissen findest Du mehrere Webseiten, auf denen Du Deine Postleitzahl eingeben kannst und anschließend Dein zuständiges Finanzamt angezeigt bekommst.

Die Gretchenfrage der Selbstständigkeit. Die Antwort: Für Studierende ist es gar nicht so entscheidend. Ausführlich in diesem Blogeintrag nachzulesen.

Ohne Rechnung, gibt’s kein Geld und die ganze Sache ist etwas witzlos. Aber keine Angst, eine Rechnung zu stellen ist gar nicht schwer. Was Du zu beachten hast, haben wir in diesem Blogeintrag zusammengefasst.

Der Einkommensteuer-Freibetrag liegt bei 8.820 € pro Jahr (Stand 2017). Gewerbe- und Umsatzsteuer fallen für Studierende in der Regel nicht an. Wer es genau wissen will, kann sich unseren Blogeintrag zum Thema Steuern ansehen. Wenn darüber hinaus Fragen offen sind, kannst du uns gerne über unser Kontaktformular kontaktieren.

Abhängig davon, ob du privat oder gesetzlich, über deine Eltern oder in einer studentischen Krankenkasse versichert bist, schreiben die Krankenkassen Einkommensgrenzen vor. Diese solltest du am besten direkt bei der Krankenkasse erfragen.

Die Steuer-ID erhältst Du quasi mit Deiner Geburt – diese ändert sich auch nicht, wenn Du umziehst. Sie ist 11-stellig und kann beispielsweise wie folgt aussehen: 12 345 678 911 – die Steuernummer ist hingegen 13-stellig und wird Dir von Deinem zuständigen Finanzamt nach der Anmeldung Deiner Selbstständigkeit gegeben. Sie ändert sich also mit jedem Umzug (es sei denn Du bleibst in der Nachbarschaft).