Bürokratie

#sicherheit – Lohnt sich eine Versicherung für Influencer und Blogger?

Matze Beckh · Redaktion
Mai 2019

Bibi, Lisa & Lena, Dagi Bee, und Daniel Fuchs kennen das Problem. Alle bekannte Influencer werden ihre Beiträge ständig auf Schleichwerbung oder Urheberrechtsverletzungen geprüft. Wenn es ganz übel läuft, kann das auch mal vor Gericht landen. Auch wenn du keine 7-stellige Follower-Zahl hast, gibt es einige Regeln, an die du dich als Blogger oder Influencer halten musst. Dabei ist es manchmal gar nicht so leicht, alles richtig zu machen. Aus diesem Grund solltest du dich als Blogger oder Influencer mit möglichen Schäden deiner Tätigkeit auseinandersetzen und prüfen, ob du möglicherweise ruhiger schläfst, wenn du für den Fall der Fälle eine Versicherung abschließt.

Anders als eine Privathaftpflichtversicherung, die immer dann greift, wenn du nicht am Arbeiten bist, kommt eine Berufshaftpflichtversicherung für Schäden in deinem beruflichen Kontext auf. Gerade bei Bloggern und Influencern verwischt die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben leicht. Wer soll beurteilen, ob du ein Foto für deine Freunde oder deine Follower machen wolltest, als du M aus B mit deinem Selfie-Stick erwischt hast? In anderen Fällen ist es natürlich deutlicher, z. B. bei eine Urheberrechtsverletzung in deinem Insta-Feed.

Muss ich mich als Blogger oder Influencer extra versichern?

Nein, Blogger und Influencer sind gesetzlich nicht verpflichtet eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Zur Erklärung: Eine Berufshaftpflichtversicherung setzt sich aus einer Betriebshaftpflichtversicherung und einer Vermögenshaftpflichtversicherung zusammen. Die Vermögenshaftpflichtversicherung sichert dich bei rein finanziellen Schäden ab. Die Betriebshaftpflichtversicherung hingegen kommt bei Personen- und Sachschäden gegenüber Dritten für die Schadenskosten auf. Gegen welche Schäden du dich absichern willst, kannst du selbst bestimmen.Bei Berufsgruppen wie Anwälten oder Ärzten ist die Berufshaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben, da die Wahrscheinlichkeit einer Schadensersatzklage wesentlich höher ist.

Lohnt sich eine Versicherung für Influencer und Blogger denn überhaupt?

Ja, eine Berufshaftpflichtversicherung kann auch für Blogger und Influencer sinnvoll sein. Gerade, weil du deine Berufshaftversicherung auf deine spezifischen Schadensfälle deiner Tätigkeit abstimmen kannst. Somit kann dich eine Berufshaftpflichtversicherung für Blogger und Influcencer beispielsweise gegen Hackerangriffe und Urheberrechtsverletzungen schützen. Außerdem kommt deine Versicherung für Anwalts- und Gerichtskosten bei einer nicht rechtfertigen Anklage auf.

Was kostet eine Versicherung für Influencer und Blogger?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da die Höhe der Versicherungssumme hier entscheidend ist. Beispielsweise würde ein Tarif beim britischen Versicherungsunternehmen Hiscox (bezahlte Partnerschaft mit Hiscox) mit einer Versicherungssumme von 100.000 € für Urheberrechtsverletzungen und fehlerhafte bzw. verzögerte Leistungserbringung monatlich 22,04 Euro kosten. Darüber hinaus sichert genannter Tarif gegen Personen- und Sachschäden sowie Schäden, die von Hackerangriffen verursacht wurden, ab. Der Tarif lässt sich auf deine Bedürfnisse individuell anpassen.

Zum Beispiel kannst du durch die Anpassung der Deckungssumme die monatlichen Kosten der Berufshaftversicherung senken.Beachte dabei, dass bei der Vermögenshaftpflichtversicherung eine Deckungssumme von mindestens 250.000 Euro und bei Personenschäden eine Deckungssumme von 3 Millionen Euro empfohlen wird. Mit der Option der Selbstbeteiligung lassen sich die monatlichen Kosten weiter senken. Dadurch musst du allerdings im Schadensfall eine vereinbarte Summe selbst tragen. #fail

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Matze ist ein fester Bestandteil von Freelance Junior und beschäftigt sich gerne mit Themen Rund um Freelancen und New Work. In unserem Blog gibt er euch nützliche Tipps, die dich auf deinem Weg zum Freelancer-Dasein unterstützen.

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