Bürokratie

Buchführung, Lohnabrechnung und Selbstständigkeit – So klappt's

Matze Beckh · Redaktion
November 2018

Wer sich selbstständig macht, den erwarten zahlreiche Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Denn bei dem eigentlichen Kerngeschäft bleibt es nicht. Auch Tätigkeiten wie die Buchführung oder die Lohnabrechnung müssen gemacht werden. Doch davon solltest du dich nicht abschrecken lassen. Denn diese lassen sich mit dem nötigen Know-how problemlos selbst erledigen.

Das solltest du über die Lohnabrechnung wissen

Grundsätzlich ist jeder Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine Lohnabrechnung zu erstellen. Dabei handelt es sich um ein Dokument, auf dem die Zusammensetzung des Lohns über einen bestimmten Zeitraum aufgeschlüsselt ist. Dies gewährleistet, dass der Arbeitnehmer die Zahlung nachvollziehen kann.

Was sollte die Lohnabrechnung beinhalten?

Für die Erstellung der Lohnabrechnung gibt es gewisse Vorgaben. So ist auch ihr Inhalt festgelegt. Dieser besteht aus allgemeinen Angaben sowie den Entgeltbestandteilen:

Allgemeine Angaben

Entgeltbestandteile

  • Name und Anschrift des Arbeitgebers
  • Name, Anschrift sowie Geburtsdatum des Arbeitnehmers
  • Steuer-ID und Steuerklasse des Mitarbeiters
  • Versicherungsnummer des Angestellten
  • Beschäftigungszeitraum
  • Bruttolohn
  • Beitrag zu betrieblichen Altersvorsorge
  • Sachbezüge/Geldwerte Vorteile
  • Vermögenswirksame Leistungen
  • Sozialversicherungsbeiträge
  • Steuerfreibeträge
  • Kirchensteuerabzug
  • Auszahlungsbetrag

Essentiell ist es, die Lohnabrechnung immer auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen. Andernfalls kann dies negative Konsequenzen mit sich bringen.

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Selbst erledigen oder auslagern?

Insbesondere zu Beginn der Selbstständigkeit ist das Kapital knapp. Deshalb können es sich viele Gründer nicht leisten, die Erstellung der Lohnabrechnung an einen externen Spezialisten auszulagern. Doch diese Aufgabe kannst du auch problemlos selbst übernehmen. Dabei kann dir eine entsprechende Softwarelösung eine große Hilfestellung sein. Denn sie erleichtert dir diese Aufgabe und sorgt für ein ordnungsgemäßes sowie fehlerfreies Ergebnis. Bevor du dich jedoch für ein passendes Programm entscheidest, solltest du dich ausgiebig darüber informieren, was eine gute Lohnabrechnungssoftware können sollte. Dies hilft dir dabei, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Diese Buchhaltungs-Basics solltest du kennen

Auch die Führung der Bücher ist für jeden Selbstständigen obligatorisch. Der Begriff Buchhaltung bezeichnet die Dokumentation sämtlicher Geschäftsvorfälle. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Einnahmen
  • Materialeinkäufe
  • Kredite
  • Lohnzahlungen

Diese müssen von systematisch sowie lückenlos erfasst und festgehalten werden.

Deshalb lohnt es sich, selbst Bücher zu führen

Vor allem Gründer und junge Unternehmen bevorzugen es aus finanziellen Gründen, diese Tätigkeit selbst zu übernehmen. Denn dies spart die Kosten für einen externen Spezialisten wie einen Steuerberater oder Buchhalter. Zudem eignest du dir dadurch wichtiges Know-how rund um das Thema Buchhaltung an. Folglich kennst du dich, wenn du diese Aufgabe selbst übernimmst, gut in diesem Bereich aus und kannst bei möglichen Problemen direkt handeln. Weiterhin hast du zu jeder Zeit den vollen Überblick. Denn da du immer auf sämtliche Daten zugreifen kannst, behältst du stets die Kontrolle über die finanzielle Lage.

So führst du ordentlich Buch

Um möglichen Problemen mit dem Finanzamt aus dem Weg zu gehen und selbst immer den Überblick über die Finanzen zu behalten, ist eine ordentliche Buchführung unverzichtbar. Dafür musst du sämtliche Belege und Quittungen sammeln und im Anschluss nach Datum sortieren. Nur so kannst du zu einem späteren Zeitpunkt problemlos sämtliche Geschäftsvorfälle nachvollziehen. Folgende Belege musst du unter anderem sammeln: 

  • Betriebskosten
  • Mietausgaben
  • Aufnahmen von Krediten
  • Lohnzahlungen
  • Wareneingänge sowie -ausgänge
  • Quittungen und Rechnungen von Lieferanten
  • Quittungen sowie Rechnungen von Kunden

Wichtig ist, dass du bei dieser Tätigkeit sorgfältig vorgehst. Denn dies erspart dir nicht nur viel Ärger mit dem Finanzamt, sondern garantiert die zu jeder Zeit die volle Kontrolle über sämtliche Geschäftsvorfälle.


Matze Beckh
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Über Matze

Matze ist ein fester Bestandteil von Freelance Junior und beschäftigt sich gerne mit Themen Rund um Freelancen und New Work. In unserem Blog gibt er euch nützliche Tipps, die dich auf deinem Weg zum Freelancer-Dasein unterstützen.

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