Für Unternehmen

Warum sich die Zusammenarbeit mit studentischen Freelancer*innen lohnt

Paul Weinreich · Redaktion
Juli 2019

Ob Krankheitswelle, neue Kunden oder große Projekte – in vielen Momenten wünscht man sich als Unternehmer*in gerne mal doppelt so viele qualifizierte Arbeitskräfte im Team. Um alle Arbeit fristgerecht und qualitativ hochwertig erledigen zu können, wird in solchen Momenten gerne auf Freelancer zurückgegriffen: Diese werden für einzelne Projekte beauftragt und für das Vollenden dieser bezahlt, was eine zielgerichtete Arbeitsweise mit sich bringt. Sie sind flexibel, kommunikationsstark und besitzen durch die Arbeit an verschiedenen Projekten mit unterschiedlichen Arbeitgebern viel Erfahrung und wertvolles Fachwissen. Kein Wunder also, dass die Zusammenarbeit mit Freelancern voll im Trend liegt.

Auch unter Studierenden wird freies Arbeiten mit jedem Jahr beliebter – und das nicht nur, weil es sich am besten mit dem Vorlesungsplan und den Klausurenphasen verträgt. Die neuen Generationen haben ihre eigenen Vorstellungen von Arbeit und lassen sich ungern in das Korsett der alten Arbeitswelt zwängen. Hierauf müssen die Unternehmen reagieren. Warum bzw. in welchen Fällen sich die Zusammenarbeit mit Studierenden, die neben der Uni frei arbeiten, besonders lohnt, wollen wir in diesem Artikel etwas näher beleuchten.

Aktuelles Wissen aus der Uni

Natürlich können Studierende in der Regel noch nicht viele Jahre an Arbeitserfahrung vorweisen, was bei vielen Aufgaben aber gar nicht so schwer ins Gewicht fällt. Außerdem sollte das in den Hochschulen gelehrte Fachwissen nicht unterschätzt werden – zumal dieses in den meisten Studiengängen über Projektarbeiten vermittelt wird. Dadurch, dass studentische Freelancer im ständigen Dialog mit ihren Kommilitonen stehen, gibt es kaum einen neuen Trend, den sie verpassen: Während unter Informatik-Studierenden über die effektivsten Entwicklungsverfahren diskutiert wird, debattieren Kommunikationsdesigner*innen über die neuesten Tools für die Visualisierung von Webdesign-Projekten. Zum einen führt dies dazu, dass Auftraggeber neue Impulse für Ihr Unternehmen erhalten. Zum anderen sind studentische Freelancer flexibel, was die Wahl der Technologien und Tools angeht, was dazu führt, dass sie sich schnell an ihre neue Arbeitsumgebung anpassen können.

Hoch motiviert

Wer neben dem Studium arbeitet, ist nicht nur vom Geld getrieben. Ganz im Gegenteil: ein Großteil der studentischen Freelancer arbeitet der Erfahrung wegen und um sich bereits während des Studiums ein beeindruckendes Portfolio aufzubauen. Dafür wird auch gerne auf BAföG verzichtet. Diese Motivation hilft Unternehmen enorm, denn es gibt kaum einen besseren Garanten für gute Arbeit, als der Drang der/des Studierenden, sich weiterentwickeln und beweisen zu wollen.

Flexible Arbeitskraft

Nun könnte man sich als Unternehmen fragen, warum man nicht auf das klassische Werkstudenten-Modell zurückgreifen sollte. Sicher gibt es Konstellation, in denen dies Sinn macht, aber eben auch genug, in denen dies nicht der Fall ist. Man stelle sich beispielsweise vor, man sei Dienstleister in einem weitestgehend analogen Geschäftsfeld und möchte eine simple Website erstellen, um von den Kunden auch im Internet gefunden zu werden. In dieser Situation, eine feste Arbeitskraft einzustellen, wäre unwirtschaftlich, da ein solches Projekt nicht über einen Zeitraum von Monaten oder gar Jahren, sondern eher in Tagen oder Wochen umgesetzt wird. Sollte einige Monate nach Projektabschluss doch einmal etwas mit der Website sein, ist der/dem beauftragten Studierenden in der Regel genauso viel daran gelegen, dass Problem zu lösen. Schließlich dient die Website ihr/ihm als Referenz, um wiederum weitere Kunden von der eigenen Leistungsfähigkeit überzeugen zu können.

Da sie am Anfang ihrer Karriere stehen und entsprechen weniger Erfahrung haben, ist der Stundenlohn bei studentischen Freelancern geringer als bei etablierten Freelancern. Generell fallen bei Freelancern die Sozialabgaben weg. Auch muss sich seitens des Unternehmens nicht um neue teure Hardware gekümmert werden, da es studentische Freelancer gewohnt sind bzw. davon ausgehen, mit dem eigenen Computer zu arbeiten.

Wegen der genannten Vorteile ist es gerade für kleine Unternehmen oder bei Neugründungen günstig, studentische Freelancer einzusetzen. Ob die Studierenden die passenden Qualifikationen haben, kann anhand vorheriger Projekte bewertet werden. Sind diese in der Bewerbung nicht ausreichend aussagekräftig, kann – bevor mit dem eigentlichen Projekt begonnen wird – durch eine kleine spezifische Aufgabe überprüft werden, ob der/die Bewerber*in hält, was sie/er verspricht.

 

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Neue Impulse

Dass Einflüsse von außen Unternehmen vor einer Betriebsblindheit schützen, ist bekannt. Ebenso, dass junge Mitarbeiter, also Young Professionals, am ehesten eingestaubten Prozessen den Kampf ansagen. Bei studentischen Freelancern hat man quasi beides auf einmal: Das eingangs beschriebene Umfeld der Studierenden (Vorlesungen an der Hochschule und Austausch mit den Kommilitonen) führt dazu, dass ihr Wissen state of the art ist. Gleichzeitig müssen sie bei einer Beauftragung als Freelancer nicht befürchten, für zu viele Vorschläge bestraft zu werden. So kommt es nicht selten vor, dass Führungskräfte von den teils radikalen Verbesserungsvorschlägen der studentischen Freelancer erst verdutzt und wenig später so überzeugt sind, dass diese in Windeseile umgesetzt werden.

Get shit done

Es ist nicht nur ein neues Logo oder eine neue Website – nein, überall lauern Aufgaben, die von der Stammbelegschaft nicht erledigt werden können bzw. sollen. 10.000 Kundendaten müssen in ein neues System übertragen werden? Eine Recherche zu einem bestimmten SaaS-Produkts steht an? Aufgezeichnete Sitzungsprotokolle müssen transkribiert werden? Die Liste ist endlos. Die Lösung denkbar einfach, denn im Gegensatz zu Angestellten, die versuchen, diese meist ungeliebten Aufgaben zwischendurch zu erledigen, rocken studentische Freelancer diese abends nach der Vorlesung mir nichts dir nichts weg.

Talent für Ihr Unternehmen finden

Jedes Unternehmen braucht talentierten Nachwuchs. Natürlich gibt es hier verschiedenste Herangehensweisen: Ob über Talentwettbewerbe, Kooperationen mit Hochschulen oder Werkstudent-/Praktika- und Trainee-Stellen – man weiß nie, wo man die/den nächste*n Top-Mitarbeiter findet. Doch gerade, weil sich immer mehr der besonders talentierten Studierenden entscheiden, neben dem Studium frei zu arbeiten, sollten Unternehmen diesen Kanal für die Akquisition von Talenten nicht außer Acht lassen.

Was mit einem kleinen Projekt beginnt, geht oft mit einem nächstgrößeren Projekt weiter. Spätestens jetzt hat das Unternehmen ein ziemlich gutes Bild von der Arbeitsweise des Kandidaten. Hat diese*r das zweite Projekt angenommen, zeigt dies gleichzeitig, dass sie/er mit der Kommunikation und der Arbeitsweise im Unternehmen zufrieden ist. Eine gute Basis für eine längerfristige Zusammenarbeit ist geschaffen. Ob der Studierende später auch an einer Festanstellung oder einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert ist, kann im Vorhinein natürlich nie garantiert werden. Durch das Feedback zufriedener Kunden wissen wir jedoch, dass es oftmals zu einer solchen kommt.


Paul Weinreich
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Über Paul

Als Mitgründer von Freelance Junior hat Paul in jedem erdenklichen Bereich seines Unternehmens mit studentischen Freelancern zusammengearbeitet. Gleichzeitig hat er selbst sowohl Studium als auch die Anfänge seines Startups durch freies Arbeiten finanziert.

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