Für Unternehmen

Organischer Traffic – Mach dir die Vorteile zu eigen!

Hannah
January 2021 · aktualisiert September 2021

Der Begriff organischer „Traffic“ (dt. „Verkehr“) bezieht sich auf diejenigen Besucher:innen, die aufgrund unbezahlter (=organischer) Suchergebnisse auf deine Website gelangen. Organischer Verkehr ist dementsprechend das Gegenteil von bezahltem Verkehr, der durch bezahlte Anzeigen Besucher:innen auf deine Webseite lockt. Organische Besucher:innen finden deine Website stattdessen durch die Verwendung einer Suchmaschine wie Google oder Bing – vollkommen kostenlos.

Der einfachste Weg, den organischen Verkehr deiner Website zu erhöhen, besteht darin, regelmäßig qualitativ hochwertige und relevante Inhalte zu veröffentlichen. Dies ist jedoch nur eine der möglichen Strategien zur Gewinnung neuer Besucher:innen. Die Vorteile, die mit dem organischen Traffic einhergehen, sind jedoch vielfältig.

Natürliche Links sind für den Linkaufbau essenziell. Aus diesem Grund muss auf ein langsames, natürliches Wachstum der Links geachtet werden. In erster Linie sollen die Links für den:die Nutzer:in aufgebaut werden und nicht für Suchmaschinen. Im Vordergrund soll der Mehrwert für den:die User:in stehen. Zudem sollten die Keywords in Linktexten bei Gastbeiträgen gezielt, überlegt und in Maßen zum Einsatz kommen.

Welche Vorteile bringt organischer Traffic?

Für viele Unternehmen ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine Zauberformel. Obwohl sie hoffen, dass ein kurzfristiger Fokus auf SEO alle Web-Herausforderungen ihres Unternehmens lösen wird, sind die Prozesse zur Durchführung von SEO rätselhaft und langfristig. In Wahrheit ist SEO Teil einer umfassenderen Online-Strategie zur Verbesserung des Suchverkehrs und zur Maximierung der Nutzung von Webinhalten.

Obwohl auch bezahlte Werbung eine wichtige Stelle bei der Unternehmens- und Webseite-Strategie einnehmen kann, hat organischer, unbezahlter Suchverkehr einen deutlich größeren Wert. Einige Vorteile sind unter anderem:

Kosten

Der offensichtlichste Vorteil des organischen Suchverkehrs ist der Kostenvorteil. Mit Pay-per-Click-Anzeigen werden potenzielle Kund:innen zwar direkt angesprochen, doch langfristig sind solche Kampagnen mit hohen Kosten verbunden.

Glaubwürdigkeit

Ein weiterer Grund für organischen Traffic ist die Glaubwürdigkeit. Ein Unternehmen, das seine Kund:innen nicht mit bezahlten Anzeigen anlocken muss, weckt mehr Vertrauen bei den Kund:innen. Gut rangierte Webseiten in den Suchergebnissen wecken automatisch mehr Vertrauen bei den Besucher:innen, sodass sie sich eher für einen Kauf entscheiden werden.

Wettbewerb

Wenn die organischen SEO-Maßnahmen aggressiv betrieben werden, können sie die Online-Präsenz der Konkurrenz effektiv beeinträchtigen und in den Suchergebnissen weit nach unten schieben. Je mehr Aufwand du in die Verbesserung des organischen Suchverkehrs investierst, desto höher erscheint dein Webauftritt in den Suchergebnissen, was sich positiv auf deine Besucher- und Verkaufszahlen auswirken wird.

Kombinierter Ansatz

Internetnutzer:innen sind inhomogen. Einige bevorzugen den Zugriff auf Websites über Suchmaschinen, andere klicken routinemäßig auf bezahlte Anzeigen. Daher ist es für Unternehmen wichtig, einen kombinierten Ansatz zu verfolgen, der sowohl organischen Suchverkehr als auch bezahlte Werbung in eine kohärente Online-Strategie integriert.

Konkurrenzanalyse beim organischen Traffic und Generierung neuer Keyword-Ideen

Die Konkurrenzanalyse soll aus mehreren Gründen durchgeführt werden. Schließlich möchtest du herausfinden, wie deine Wettbewerber:innen das potenzielle Publikum erreichen. Die Konkurrenzanalyse zeigt dir die Lücken in der Marketingtechnik deiner Rival:innen, wodurch es einfacher wird, die richtige Marketingstrategie zu entwickeln.

Gehe auch besonders auf die Generierung neuer Keywords ein, da diese oftmals in Sachen SEO das A und O sind. Dir steht hier mit dem Dienst von Google ein umfassendes und großes Tool zur Verfügung, mit dem die Recherche nach passenden Keywords nicht länger wie ägyptische Hieroglyphen auf dich wirken muss. Für gute Traffic treibende Keywords gilt, dass sie nahe an den Interessen der Leserschaft sein sollten. Wird ein Begriff zwar viel gesucht, passt aber überhaupt nicht in den eigenen Content, ist die Verwendung vielleicht nicht unbedingt von Vorteil. Auch die Konkurrenz solltest du im Auge behalten, gerade wenn es um besonders populäre Themen geht, bei denen konkurrierende Website-Giganten mit Sicherheit ein gutes Ranking haben werden. Die Kunst liegt also in der richtigen Kombination aus treffender Optimierung und Konkurrenzerwartung.

Die ultimative Strategie für organischen Traffic

Du willst sicher wissen, wie du den organischen Traffic auf deine Webseite oder deinen Service erhöhen kannst? Wir bei Freelance Junior wissen einiges über SEO und können dir zumindest einige Ratschläge geben, die sich auch für uns bis jetzt als zuverlässig herausgestellt haben. Gerade im Bereich Keywords gibt es vieles zu wissen, doch sie sind bei Weitem nicht das einzige, das es zu beachten gilt.

Keywords – Nicht zu viel, nicht zu wenig

Obwohl viele in einem Text vorkommende Keywords ein gutes Mittel sind, deinen Content bei Suchmaschinen besser dastehen zu lassen und deinen organischen Traffic zu erhöhen, kann man es mit ihnen auch übertreiben. Das „Keyword-Bashing“ war vielleicht vor ein paar Jahren noch bei Google möglich, doch mittlerweile lässt sich der Tech-Riese nicht mehr so einfach überlisten. Qualität des Contents ist für Google heute um einiges wichtiger. Außerdem willst du deine organisch generierten Leser:innen, die deinen Content über Google gefunden haben, ja nicht gleich wieder verschrecken, indem du ihnen etwas Minderwertiges anbietest, das mit Keywords nur so vollgestopft ist. Für organischen Traffic gilt hier, dass es wertvoller Content ist, den Besucher:innen sich wünschen und nachdem Besucher:innen auch suchen. Solchen Content zu produzieren ist deine beste Strategie.

Links machen deine kleine Webseite in den einsamen hinteren Ecken des Internets zu einer gut geölten, potenten Trafficmaschine. Wenn du online ein Magazin schreibst, ist die regelmäßige Setzung wertvoller Links Pflichtprogramm. In einem Artikel auf vier oder fünf andere Artikel deines Magazins zu verlinken führt dazu, dass Leser organisch auf seiner Seite verbleiben und somit mehr Traffic für dich generieren. Weiterhin ist es ratsam, bei Links, die nicht zu deiner Website oder deinem Service führen, sogenannte „No-Follow-Links“ zu setzen. Google wird dann deinem Link nicht folgen und der verlinkten Seite keine Vorteile in puncto Ranking zuschreiben, da kein sog. „Linkjuice“ verbraucht wird. Auch bei den Links gibt es also für organischen Traffic einiges zu beachten.

Optimierung – Aus Neu macht Alt

Optimiere weiterhin bestehenden Content. Untersuche noch einmal deine sowieso schon gut rankenden Artikel und überprüfe, ob das Keyword auch optimal ist, ob ausreichend Links gesetzt und die richtigen auf „No-Follow“ gesetzt sind. Es gibt überall noch Verbesserungspotenzial, das nur darauf wartet, abgeschöpft zu werden. Guck auch auf die Konkurrenz und verändere deinen Content auch inhaltlich, wenn es angebracht oder vonnöten ist. Denn organischer Traffic resultiert zwar auch aus guter SEO-Optimierung, aber nicht minder aus dem Mehrwert deiner tatsächlichen Inhalte.

Organischer Traffic – Das Fazit

Da organischer Traffic weniger an Algorithmen, sondern mehr an das Interesse von realen, echten Menschen gebunden ist, lässt er sich natürlich nicht so vorausberechnen, wie gewisse SEO-Maßnahmen. Dennoch hast du trotzdem Möglichkeiten, organischen Traffic auf deine Webseite oder deinen Dienst mit ein paar einfachen Maßnahmen zu erhöhen. Konkurrenzanalyse und die Auswahl passender Keywords sind zwei dieser Maßnahmen. Das Setzen passender Links und die Optimierung alten Contents zwei weitere. Mit all diesen Tools wirst auch du in Zukunft mehr organischen Traffic generieren und dein Unternehmen zu einem noch größeren Erfolg machen können.


Hannah
Über Hannah

Hannah arbeitet seit Juli 2020 bei Freelance Junior. Ihre Haupttätigkeiten sind das Account- und Projektmamagement. Zusätzlich kümmert sie sich um das GREATJOB Magazin sowie das zugehörige 2 wöchige Email Update und den Auftritt in den Social Media Kanälen.

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