Tipps für Freelancer

Selbstmarketing als Freelancer:in - Wie vermarkte ich mich und meine Leistungen?

Nick · Redaktion
October 2021

Freelancer:innen tragen in der heutigen, sich wandelnden Arbeitswelt ein großes Maß an Selbstverantwortung. Es gibt keinen festen Arbeitgeber, kein festes Gehalt, keine Garantie auf die Verfügbarkeit eines Arbeitsplatzes. Also müssen Freelancer:innen verstärkt auf ihr Selbstmarketing achten, sprich sich selbst vermarkten, sich mit den eigenen Fähigkeiten von der breiten Masse abheben und hervorstechen. Selbstmarketing ist für den Erfolg von Freelancer:innen in beinahe jedem Fall zwingend erforderlich, um auch zu beruflichem Erfolg zu kommen. Im Folgenden geben wir von Freelance Junior dir also ein paar wichtige Tipps, wie du mit deinem Selbstmarketing auch erfolgreich sein kannst.

Warum brauchen Freelancer:innen Selbstmarketing überhaupt?

Freelancer:innen, wie fast jede:r Freiberufler:in in Deutschland, sind zumeist Dienstleister. Es geht also darum, eine:n Kund:in von den eigenen Leistungen zu überzeugen und zufriedenzustellen. Da du als Freelancer:in jedoch keine große Marketingagentur im Rücken und sicherlich auch nur vergleichsweise begrenztes Budget zur Verfügung hast, musst du geschickt und sinnvoll agieren. Es sei dir grundsätzlich erst einmal geraten, einen Marketingplan zu erstellen. Wo möchtest du dich bewerben, mit welchen besonderen Skills dich von der Masse abheben? Zunächst solltest du erst einmal auf persönliche Ideenfindung gehen und dir dann ein Gerüst bauen, nachdem du verfahren kannst.

Was gehört in deinen Marketingplan?

In deinen Marketingplan gehört schlussendlich eine breite Umfassung deiner Lage und deiner Herangehensweise an deine Selbstbewerbung. Sei dir auf jeden Fall genau über die Tätigkeit im Klaren, die du ausübst, bringe sie auf den Punkt und definiere sie ebenso klar. Damit geht einher, dass du über deine Zielgruppe Bescheid weißt und was du in Bezug auf jene Zielgruppe erreichen möchtest. Weiterhin solltest du sowohl die Lage deines momentanen Marktes als auch deine Positionierung darin festmachen. Auch musst du dir über deine eigenen Stärken und Schwächen im Klaren sein und betrachten, wie jene sich auf Marktpositionierung und Zielgruppe auswirken können.

Weiterhin ist es wichtig, dass du weißt, wer mit dir im Wettbewerb steht. Was zeichnet dich diesen Mitbewerbern gegenüber besonders aus. Wo siehst du vielleicht Verbesserungspotenzial in der eigenen Arbeitsweise, deinem Zeitmanagement, etc. Wenn du um andere in deinem Feld Bescheid weißt, kannst du dein Selbstmarketing um einiges verfeinern. Schlussendlich sollten in deinem Marketingplan Entwicklungspotenziale für dich, deinen Arbeitsprozess und deine Dienstleistung festgehalten sein. Wo möchtest du dich hin entwickeln? Was sind deine Ambitionen, auf kurze und auch auf lange Sicht? Mit all diesen Faktoren hast du schon einmal ein solides Grundgerüst, um dich letztlich in die Öffentlichkeit zu bewegen.

Die richtige Nische für dein Selbstmarketing

Über deine Zielgruppe hinaus, solltest du dich darüber vergewissern, in welche Nische du als Freelancer:in schlagen möchtest, und wie du in dieser Nische operieren kannst. Du solltest dabei versuchen, einen generellen Überblick über dein Geschäftsfeld zu erlangen und betrachten, was für Themen du behandelst. Dann ist es von Vorteil, innerhalb dieser Themen für dich eine Nische aufzuschlagen, in der du arbeiten und erfolgreich sein kannst. Was tust du, was vielleicht niemand anders in deinem Geschäftsfeld tut? Wo könnte es neue Ansätze und Ideen geben, die deine potenziellen Kind:innen begeistern? Sicher, das ist leichter gesagt als getan. Doch nur du allein hast einen Überblick über deine Arbeitsprozesse, deine Schwächen und Stärken, wo du dich gerade befindest. Also kannst auch nur du wissen, wo deine Nische ist und wie du vielleicht zum Erfolg kommen kannst. Sei kreativ, trau dich etwas und versuche, einen neuen, einzigartigen Blickwinkel zu finden!

Selbstmarketing als Freelancer:in 

Als Instrument zur Kommunikation zwischen Freelancer:in und Kund:in ist das Internet heute wichtiger, als alles andere. Folglich sollte deine Selbstmarketing-Strategie unbedingt eine eigene Website enthalten, auf der man dich finden kann. Nutze hier SEO-Techniken, um auch bei Google hoch zu ranken, damit man dich sofort findet. Suche dir eine treffsichere Domain und betreibe wichtige Keyword-Recherche, sodass bei einfachen Suchanfragen deines Berufsfeldes sofort dein Name fällt.

Website, Domain und Name für dein Selbstmarketing

Bei jenem Namen sollte dein Unternehmen (wenn du eins hast) übrigens auch genannt werden. Sich einen schicken, neuen Namen für die eigene Firma auszudenken, kann vielleicht Spaß machen, bedeutet für dich aber im Endeffekt mehr Arbeit, da du sowohl den Namen deiner Firma als auch dich als Person bewerben müsstest. Benennst du dein Unternehmen nach deinem eigenen Namen, ist das Problem gelöst.

Selbstmarketing als Freelancer:in – Social Media als Tool

In heutiger Zeit hast du als Freelancer:in über die eigene Website hinaus natürlich einiges an Möglichkeiten, dich online zu vermarkten und zu bewerben. Social-Media-Kanäle stellen ein Marketinginstrument dar, mit dem du auch für kleines Geld effektives Marketing für dich selbst betreiben kannst. Verschiedene soziale Netzwerke sprechen verschiedene Klinetels und Zielgruppen an. Du kannst hier also unterscheiden und dementsprechend deine Energie in ein besonderes Netzwerk stecken und dich darauf konzentrieren. Mit sozialen Netzwerken kannst du eng und direkt mit potenziellen Kunden in Kontakt treten und zusätzlich das für dich so wichtige Networking betreiben.

Das richtige Netzwerk für dich

Das richtige soziale Netzwerk für deine Tätigkeit und deine Nische zu finden, ist oftmals nur eine Sache von ein paar Tipps. Weißt du zum Beispiel, dass deine Arbeit eher im visuellen Bereich stattfindet, so eignet sich Instagram, um deine Produkte oder Arbeiten zu präsentieren. Hier kannst du dich Auftraggeber:innen gegenüber in Szene setzen und deine Leistung einem breiten, jungen Publikum präsentieren. Führst du einen eigenen Blog? Verfasst du Tutorials oder eigenen Content? Dann lohnt sich unter Umständen der zusätzliche Blick auf Plattformen wie YouTube. Stehst du sowieso gerne vor der Kamera, wartet hier ein potenziell riesiges Publikum auf dich. Auf Facebook und Twitter kannst du deine Follower zu jeder Zeit auf den neusten Standpunkt bringen und auf dem Laufenden halten.

Auch Business-Plattformen wollen aber genutzt und verstanden werden. Bei Diensten wie Xing und LinkedIn steht die berufliche Tätigkeit im Vordergrund. Hier kannst du als Freelancer:in direkt mit Kund:innen in Kontakt treten und ein beruflich anschauliches Bild von dir zeichnen. Professionalität und Seriosität stehen im Fokus. Aber auch hier lässt sich wichtiges Networking betreiben, das dich beruflich weiterbringt und sich schlussendlich lohnt.

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Selbstmarketing als Freelancer:in – Das Fazit

In unseren Augen hängt erfolgreiches Selbstmarketing für Freelancer:innen von zwei wichtigen Dingen ab: Einem richtigen Plan und den richtigen Kanälen. Mache dir also zunächst einmal strukturell Gedanken darum, wie dein Selbstmarketing überhaupt aussehen soll. Ein fundierter Marketing-Plan hilft dir hier. Erkenne deine Nische und trete mit einer eigenen Website und auf diversen Social-Media-Netzwerken an deine Kund:innen heran. So kannst auch du dich erfolgreich vermarkten und mit deiner Freelancer:innen-Tätigkeit richtig durchstarten.


Nick
Redaktion
Über Nick

Nick studiert Linguistik und Japanologie an der Universität Hamburg. Im Zuge seines Praktikums bei Freelance Junior ist er mit Texten aller Art betraut. In seiner Freizeit schreibt er Romane und macht gerne Sport. 

 

 

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