Wie Start-ups von Freelancer:innen profitieren können
Für Unternehmen

Wie Start-ups von Freelancer:innen profitieren können

Nick
Nick

Redakteur:in

· Dezember 2021

· aktualisiert Januar 2022

Start-ups sind seit dem Zeitpunkt ihrer Gründung in unserer Berufswelt in einer prekären Lage. Man steht gerade am Anfang der unternehmerischen Laufbahn, hat sich aller Wahrscheinlichkeit nach noch kein funktionierendes Netzwerk an Kund:innen aufgebaut und muss auch in Sachen Geld und Budget einiges riskieren. Die SBA (Small Business Administration) ließ im Jahre 2019 verlauten, dass um die 90 Prozent aller Start-ups scheitern, davon 10 bis 20 Prozent im ersten Jahr und über 50 Prozent in den ersten fünf Jahren. Da ist es natürlich verständlich, dass man als junge:r Unternehmer:in die anfallenden Risiken minimieren und auf Nummer sicher gehen möchte, damit die Chancen für das eigene Unternehmen auch so gut sind, wie sie nur irgendwie sein können. Und wenn du alle Hände mit dem Management deiner Projekte voll hast, können gerade Personalfragen schnell untergehen. Sowie auch die vielen Vorteile, die Freelancer:innen deinem Start-up bringen können. Durch ihre Vielseitigkeit und unkomplizierte sowie kostengünstige Einsetzbarkeit stellen Freelancer:innen für ein jedes Unternehmen einen frühen Goldregen dar. Wir von Freelance Junior erklären dir hier, wie du als Eigentümer oder Mitarbeiter eines Start-ups von Freelancer:innen profitieren kannst.

Freelancer:innen als Fachkräfte für Start-ups

Die Personalfrage ist für junge Start-ups natürlich immer eine wichtige, aber auch eine heikle. Kann dein Unternehmen es sich leisten, Festangestellte in einem aufwendigen Recruitingprozess zu suchen und schlussendlich anzustellen? Kann das Start-up auch personelle Fehlentscheidungen überleben, die dann unter Umständen durch Verträge längerfristig in deinem Unternehmen festhängen? Warum als Start-up nicht von den flexiblen und attraktiven Beschäftigungsverhältnissen profitieren, in denen Freelancer:innen agieren. Natürlich solltest du als Gründer auch in ein langfristiges, verlässliches Stammpersonal investieren, aber warum nicht mit Freelancer:innen alle Lecks und Löcher stopfen, die überall im Unternehmen anfallen?

Was macht Freelancer:innen als Fachkräfte für Start-ups so attraktiv?

Du hast sicherlich von deinen Kollegen schon einmal etwas von Freelancer:innen und deren vielseitigen Vorteilen gehört. Vielleicht warst du mal im Gespräch, bekommst aber viele der damals angesprochenen Punkte nicht mehr zusammen. Kein Problem! Wir von Freelance Junior listen dir hier gerne noch einmal einige der vielen Vorteile von Freelancer:innen auf. 

Günstigere Finanzen

Nehmen wir uns zunächst der für dich sicherlich wichtigsten Frage an: Die Frage der Finanzen. Warum sind Freelancer:innen für Start-ups finanziell attraktiver als Festangestellte es in manchen Situationen sein könnten? Nun, zunächst ist festzustellen, dass ein:e Freelancer:in, die:der in deinem Unternehmen angestellt ist, zum Beispiel keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub hat. Freelancer:innen sind dafür da, auf Zeit in deinem Unternehmen eine spezifizierte Tätigkeit unter eigener Aufsicht zu übernehmen. Sie:er ist also kein:e feste:r Angestellt:in und somit fallen für dich weder Personalfixkosten noch Sozialversicherungsbeiträge an. Wertvolles Geld, das für dein junges Start-up auf jeden Fall eingespart gehört. Achte aber hier auf die sogenannte Scheinselbstständigkeit, die in jedem Fall zu vermeiden ist.

Größere Flexibilität

Auch anderswo als in der direkten Bezahlung deiner Mitarbeiter:innen können für dich in deinem Start-up Kosten anfallen, die sich durch Freelancer:innen, wenn nicht verhindern, zumindest abmildern lassen. Stelle dir vor, deinem Start-up geht es gerade super gut. Aufträge kommen herein, wie nichts Gutes, jede:r feste Mitarbeiter:in ist ausgelastet und jeden Euro, den du ihnen bezahlst, ist es wert. In den folgenden Monaten müsst ihr jedoch eine Auftragsflaute überbrücken, was aber nicht plötzlich heißt, dass du deinen Festangestellten plötzlich weniger bezahlen kannst. Hier sind Freelancer:innen ebenfalls eine effektive Methode, um Geld zu sparen. Da du sie für bestimmte Projekte oder bestimmte Aufgaben akquiriert hast, kannst du diese Ausgabe in einer Flaute einfach streichen und kannst die Freelancer:innen ohne Probleme wieder anstellen, wenn es mehr zu tun gibt. Du bist obendrauf sogar noch zusätzlich abgesichert, da du Freelancer:innen bei schlechten Leistungen oder unzureichenden Ergebnissen viel einfacher nicht bezahlen kannst, bzw. erst, wenn das Ziel des Projektes auch wirklich erreicht ist.

Unerreichte Fachexpertise

Wenn es um spezifische Fachexpertise geht, werden Freelancer:innen für die moderne Arbeitswelt immer wichtiger und unerlässlicher. Das gilt besonders für Start-ups. Denn hier, am Anfang deines Unternehmensweges, wirst du auf Experten von außen setzen müssen, um zu überleben. Sowohl was beraterische Tätigkeiten als auch Arbeitskräfte angeht. Solltest du dich also zum Beispiel in Sachen Steuern beraten lassen wollen, musst du dafür nichts zwangsweise ein anderes Unternehmen beauftragen, sondern kannst dir diese Expertise auch günstiger aus den Kreisen der Freelancer:innen holen. Denn dort ist mittlerweile fachliche Expertise versteckt, die du auf dem regulären Arbeitsmarkt kaum irgendwo noch finden kannst. Unter Freelancer:innen gibt es eine Vielzahl an Expert:innen, die intensives themenübergreifendes Fachwissen besitzen, welches sie in der Vergangenheit auch schon bei einer Vielzahl anderer Unternehmen haben anwenden können. Du setzt hier also nicht nur auf Expertise, sondern auch auf Erfahrung. Dir kommen die Gegebenheiten hier sogar zusätzlich zugute, da die meisten Freiberufler:innen Projektakquise als ihr eigenes größtes Problem ansehen. Du kannst also davon ausgehen, dass beide Seiten stets an hochwertiger, langfristiger Zusammenarbeit interessiert sind.

Je größer das Netzwerk, desto besser

Hier sollte kein:e Unternehmer:in lange nachdenken müssen. Wenn du einmal eine:n Expert:in als Freelancer:in in deinem Unternehmen angestellt hast, ist es ein Leichtes, diese Person auch in zukünftigen Projekten anzustellen und von der jeweiligen Expertise zu profitieren. So kannst du dir als Unternehmer:in langsam aber sicher ein zuverlässiges Netzwerk aus diversen Expert:innen zusammenstellen, auf das du für dein junges Start-up immer wieder zurückgreifen kannst. Für Unternehmen in ihren ersten Jahren ist ein solches Netzwerk nicht mit Platin aufzuwiegen. Mit Freelancer:innen bist du zusätzlich in deinem professionellen Netzwerk nicht an Standorte gebunden, da die meisten Freelancer:innen remote arbeiten und sowieso nicht weisungsgebunden sind. Willst du aber einen neuen Standort in einer neuen Stadt aufbauen, kannst du dir vor Ort Freelancer:innen z.B. für die Kundenakquise an Land ziehen, die an deinem neuen Standort aller Wahrscheinlichkeit nach bereits ein funktionierendes Netzwerk aus potenziellen Kund:innen für dein Start-up besitzen.

Gucke dich ebenfalls nach studentischen Freelancer:innen um. Besonders in den Bereichen Social-Media, IT und Webdesign lassen sich dort oftmals bereits Expert:innen finden, mit denen die Zusammenarbeit zusätzliche Vorteile bringt. Natürlich kannst du in dieser Sache auf die Plattform von Freelance Junior zurückgreifen, wo du auch studentische Freelancer:innen mit Erfahrung und Know-how findest. Hier kannst du noch jüngere Talente und deren Potenzial für die Zukunft an dein Start-up binden.

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Freelancer:innen für Start-ups – Das Fazit

Die Not, in der viele Start-ups sich in den ersten Jahren wiederfinden, ist nur verständlich. So viele Faktoren können zum Scheitern der eigenen Firma führen. Da ist Risikominimierung und kluges Vorgehen angesagt. Die Akquise von Freelancer:innen für dein Start-up ist ein solches kluges Vorgehen. Du sparst mit deinem Start-up nicht nur wichtiges und nötiges Geld, wenn du Freelancer:innen anstellst. Du kannst dein Unternehmen auch flexibler gestalten und besser auf Flauten oder Durststrecken reagieren. Zusätzlich holst du dir Fachexpertise ins Haus, welche du kaum irgendwo anders auf dem Arbeitsmarkt überhaupt bekommst. Auch baust du dir mit Freelancer:innen das für jede:n Unternehmer:in so wichtige Netzwerk auf und kannst sogar an neuen Standorten gleich auf bestehende Personalkontakte zurückgreifen. Gucke dich auch an Unis nach studentischen Freelancer:innen um. Damit du und dein Start-up nicht Teil einer Statistik werdet, sondern auch in Zukunft weitere Erfolge feiern könnt. 

Nick

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Redakteur:in

Nick studiert Linguistik und Japanologie an der Universität Hamburg. Im Zuge seines Praktikums bei Freelance Junior ist er mit Texten aller Art betraut. In seiner Freizeit schreibt er Romane und macht gerne Sport.