Tipps für Freelancer

Sicherheit beim Knipsen: Berufshaftpflichtversicherung für Fotografen

Matze Beckh · Autor
Mai 2019

Ein lauter Knall und tausend Einzelteile – das kann als selbstständige*r Fotograf*in schnell mal passieren. Du solltest dich deshalb mit möglichen Schäden und den damit verbundenen Kosten auseinandersetzen. Was während deiner Arbeitszeit als Freelancer zu Bruch geht, ist nämlich strenggenommen nicht über deine „normale“ Haftpflicht versichert.

Für Schäden im privaten Umfeld kommt eine Privathaftpflichtversicherung (manchmal auch für deine Tätigkeit als Freelancer – tarifabhängig) auf. Bei Schäden im beruflichen Kontext greift hingegen eine Berufshaftpflichtversicherung. Es ist wichtig zu wissen, dass du deine Berufshaftpflichtversicherung auf die spezifischen Schadensfälle deiner Freelancertätigkeit anpassen kannst.

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Muss ich als Fotograf eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen?

Nein, Fotografen sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen. Trotzdem kann eine Berufshaftpflichtversicherung für dich als selbstständige*r Fotograf*in sinnvoll sein. Denn mit einer solchen sicherst du dich gegen den Verlust oder die Beschädigung deiner teuren Fotoausrüstung und gegen den Datenverlust deiner frischgeschossenen Fotos ab. Jeder, der schon einmal einen solchen Verlust hinnehmen musste, weiß, wie sehr das schmerzt. 

Eine Berufshaftpflichtversicherung setzt sich aus einer Betriebshaftpflichtversicherung und einer Vermögenshaftpflichtversicherung zusammen. Die Betriebshaftpflichtversicherung kommt bei Personen- und Sachschäden gegenüber Dritten für die Kosten auf. Die Vermögenshaftpflichtversicherung sichert dich wiederrum gegen rein finanzielle Schäden ab. Beim Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung kannst du selbst entscheiden, gegen welche Schadensarten du dich versichern möchtest. 

Wie wähle ich die richtige Berufshaftpflichtversicherung?

Bei der Auswahl des richtigen Tarifs musst du auf den genauen Leistungsumfang achten. Allgemein gilt bei Versicherungen immer: Weniger Leistungen führen zu niedrigeren Kosten. Du kannst deine monatlichen Kosten beispielsweise durch die Wahl einer kleineren Deckungssumme senken. (Kleiner Einschub: Die Deckungssumme beschreibt den Betrag, für den eine Versicherung im Schadensfall maximal aufkommt.) Wir empfehlen dich aber an den Empfehlungswerten zu orientieren: Hier werden für die Vermögenshaftpflichtversicherung eine Deckungssumme von mindestens 250.000 Euro und für Personenschäden eine Deckungssumme von 3 Millionen Euro vorgeschlagen. Eine andere Möglichkeit für eine Senkung der Monatskosten bietet dir die Option der Selbstbeteiligung. Beachte aber, dass du bei einem Schadensfall den vereinbarten Anteil selbst tragen musst. 

Um dich als Fotograf abzusichern, kannst du auf verschiedene Versicherungsanbieter zurückgreifen. Zum Beispiel auf die Berufshaftpflichtversicherung von Hiscox, die du auf deine Bedürfnisse anpassen und direkt online abschließen kannst (wenn du eine Versicherung nach Klick auf den Link abschließt, bekommen wir eine kleine Aufmerksamkeit). Hier würde ein Fotograf für eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 5.000 Euro für den Verlust oder die Beschädigung seiner Kamera beispielsweise auf 15,58 Euro pro Monat kommen. Innerhalb dieses Tarifs wäre besagter Fotograf zusätzlich gegen Personen- und Sachschäden Dritter versichert. Darüber hinaus kannst du dich auch gegen Viren und Datenverlust versichern lassen. Ein letzter Tipp: Bist du international unterwegs, beachte, dass deine Versicherung auch weltweit gültig ist.


Matze Beckh
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Über den Autor

Matze ist ein fester Bestandteil von Freelance Junior und beschäftigt sich gerne mit Themen Rund um Freelancen und New Work. In unserem Blog gibt er euch nützliche Tipps, die dich auf deinem Weg zum Freelancer-Dasein unterstützen.

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