Tipps für Freelancer

Produktivität im Homeoffice - Überwinde Deinen inneren Schweinehund!

Maxi Wuestenberg · Autor
Oktober 2017

Eine herzhafte Ode an das geliebte Homeoffice: Nach Gusto zu arbeiten, nur die Delikatessen unter den Projekten zu akquirieren und diese mit einer gesunden Prise Freizeit zu würzen – das klingt nach büromance at its very best.

Doch oft steht er stur im Weg: der innere Schweinehund, unerbittlich und fett. Fiese kleine Ablenkungen lauern hinter jeder Ecke. Die Zeitfallen nisten sich im Browser oder im unschuldigen „nur mal schnell Kaffee holen“ ein. Am Ende des Tages liegen die Nerven blank – schon wieder nichts geschafft. Wie kann man sich nur selbst besser organisieren? So nämlich:

Der Klassiker: To Do-Listen und -Apps!

To Do-Listen mit Priorisierungen der einzelnen Tasks und Meilensteine sind ein absoluter Klassiker. Die hippen Brüder und Schwestern unter uns basteln dafür fleißig an sogenannten Bullet Journals.

Die, die es weniger pädagogisch wertvoll mit der Bastelschere auf sich nehmen wollen, greifen einfach zu banaleren Mitteln: diversen To Do-Apps. Doit.im etwa bietet euch die Möglichkeit, die einzelnen Aufgaben mit der von euch eingeschätzten Bearbeitungszeit zu priorisieren und visualisiert alle Projekte und Arbeiten entsprechend. Sind euch Visualisierungen generell ein Fest, sei euch auch Droptask an das Freelancerherz gelegt. Doch auch die Evergreens todoist, Trello und Wunderlist können euch bei der Selbstorganisation helfen.

Cold Turkey: digitale Ablenkungen minimieren

Mehr Baby, gib mir mehr: Wir sind süchtig. Süchtig nach den nie enden wollenden Feeds diverser Plattformen, in deren Gossip-Strudel man sich stundenlang verlieren kann. Es braucht einen Entzug! Cold Turkey hilft dabei. Der Blocker hält seine Nutzenden von Webseiten fern, die sie vorher individuell definieren. Dabei seid ihr Euer eigener Feind: In Cold Turkey ist selbst anzugeben, wann man von welchen Seiten gesperrt werden möchte. Kleines Beispiel gefällig? Ich möchte pro Tag insgesamt nur 60min bei Facebook zur Verfügung haben und von 08-16 Uhr auf Netflix gesperrt sein. Danke, Cold Turkey!

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Die 2-Minuten-Regel nach David Allen

„Getting Things Done“ heißt das heilige Relikt unter den Freelancern: Selbstmanagement-Guru David Allen entwirft hier ein regelgeleitetes Konzept für effektives Arbeiten. Die 2-Minuten-Regel nimmt dabei einen wichtigen Aspekt ein: Was ihr in zwei Minuten erledigen könnt, das bearbeitet auch direkt. Diese Tätigkeiten werden euch nicht aus der Konzentrationsphase des aktuellen To Dos reißen. Alle weiteren anstehenden Aufgaben, die auch nur eine Sekunde länger dauern: Schiebt sie, bis ihr euer To Do erledigt habt und arbeitet sie dann ab.

Aktive Pausen setzen

Für die Dauer einer brennenden Kerze hält unsere Leistungsfähigkeit an; In 20 Prozent der Gesamtzeit eines Projektes lassen sich 80 Prozent dessen laut Pareto abarbeiten. Viele schlaue Menschen haben sich mit unserer Konzentrations- und Leistungsfähigkeit auseinandergesetzt, hübsche Metaphern entworfen und dicke Schinken mit Handlungsempfehlungen gefüllt. Ihnen allen ist die Erkenntnis gemein: Wir. Brauchen. Pausen. Niemand arbeitet effektiv acht Stunden am Stück. Also gönnt Eurer Schaltzentrale eine Pause, atmet durch, trinkt einen Schluck. Auch die Pausen können mit Zeitpuffern in die To Do-Liste eingebunden werden.

Blocker einstellen

Jahrelang habe ich die Terminkalender meiner Vorgesetzten bestaunt: nicht eine freie Minute. Wie räumen sie sich zwischen Meetings in Endlosschleife noch Zeit für die operativen Projekte ein? Schnell wurde klar: Die obligatorischen Zweistundenmeetings waren Blocker, alleinig für sie und ihre Aufgaben zwischen die Meetings gequetscht. Gerade für Freelancer gilt: definierte Zeit für sich selbst, ohne Antwortzwang – ein Traum. Lebt den!


Maxi Wuestenberg
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Über den Autor

Heureka! Ich bin Maxi. Schon zu Studienzeiten übernahm ich Freelancer-Tätigkeiten und zog als digitale Nomadin durch die Welt. Mittlerweile erarbeite ich als Projektmanagerin die Digitalstrategien für namhafte Medienmarken. Meine Schwerpunkte sind das Texten und Aufbauen von Reichweitenstrategien.

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