Für Unternehmen

5 Tipps für die Zusammenarbeit mit studentischen Freelancern

Paul Jannes Leonid Weinreich · Redaktion
Februar 2020

Zuerst einmal freuen wir uns, dass du, liebe*r Leser*in, sich dazu entschlossen hast, mit studentischen Freelancer*innenn zusammenzuarbeiten – oder zumindest auf dem besten Wege dorthin bist. Eine gute Wahl, denn die Zusammenarbeit mit studentischen Freelancer*innen bringt dir und deinem Unternehmen einige Vorteile. Damit das Ganze reibungslos und zu deiner vollsten Zufriedenheit vonstatten geht, haben wir hier einige Tipps für dich zusammengestellt.

1. Ein ansprechendes Inserat erstellen

Zugegeben, wir haben auch schon Inserate gesehen, die trotz einer Länge von nur zwei Sätzen, wahnsinnig viel Bewerber*innen auf sich gezogen haben. In der Regel steigert ein gut beschriebenes Inserat jedoch die Wahrscheinlichkeit, passende studentische Freelancer*innen zu finden. Und nicht nur das: Auch sparen sowohl Auftraggeber*innen als auch Bewerber*innen wertvolle Zeit, wenn allen Parteien von Anfang an klar ist, worum es geht.

Die wichtigsten Zutaten für eine tolles Inserat sind ein prägnanter Titel, eine genaue Auftragsbeschreibung und eine kurze sympathische Info zum Hintergrund des Projekts:

  • Wer bist du? 
  • In welcher Branche agiert dein Unternehmen? 
  • Welches Ziel wird mit dem Projekt verfolgt?

2. Nicht zu lange zögern – Bewerber*innen direkt kontaktieren

Der häufigste Grund, warum es nicht zu Kooperationen zwischen studentischen Freelancer*innen und Unternehmen kommt, ist das zu späte Reagieren auf Bewerbungen seitens der Auftraggeber*innen. Denn anders als bei Voll- oder Teilzeitstellen ist es für Freelancer*innen völlig normal, sich parallel auf unterschiedliche Aufträge zu bewerben – first come, first served.

Uns ist das selbst schon zum Verhängnis geworden – wir wissen also, wie es ist: Die To-Do-Listen sind lang, mindestens fünf andere Aufgaben mit höchster Prio und dann auch noch ein wichtiger Kundentermin am nächsten Tag. Wie soll man da noch Zeit für das Sichten von Bewerbungen finden? Unser Tipp: Nimm dir die Zeit. Schließlich soll die studentische Arbeitskraft dich bzw. dein Team entlasten, was sie nur dann tun kann, wenn sie möglichst schnell für dein Unternehmen aktiv wird.

In der Vergangenheit haben wir auch immer mal wieder von Kund*innen gehört, dass sie mit einer Rückmeldung gezögert haben, weil sie sich nicht sicher waren, ob der*die Kandidat*in alles Nötige für den Auftrag mitbringen würden. Auch wenn die über Freelance Junior versendeten Bewerbungen den Anspruch haben maximal aussagekräftig zu sein, kann dies natürlich mal passieren. Diese Unsicherheit lässt sich jedoch schnell durch einen Anruf/eine Mail an den/die studentische/n Freelancer*in aus der Welt schaffen.

3. Die Studierenden kennenlernen – was motiviert sie?

Die Bezahlung ist und bleibt einer der wichtigsten, aber längst nicht der einzige Faktor, wenn es um die Motivation der jungen Arbeitskraft geht. Bei studentischen Freelancern steht das praktische Anwenden theoretisch erlernter Skills, die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und der Aufbau eines Portfolios oftmals an gleicher Stelle. Entsprechend kann es sich sehr positiv auf das Gesamtergebnis auswirken, wenn man die Freelancer*innen in sinnvollem Maße an der Ausgestaltung der Aufgaben beteiligt, ihre Meinung wertschätzt und sich auf Vorschläge einlässt.

Möchte man längerfristig mit einer*m Freelancer‘in zusammenarbeiten, ist es enorm wichtig zu wissen, was sie*ihn motiviert. Während einige von sich aus erzählen, warum sie sich dazu entschlossen haben, neben dem Studium zu freelancen und was dabei für sie am wichtigsten ist, gibt es andere, die so lange schweigen bis sie gefragt werden. Warum also nicht gleich direkt beim ersten Telefonat fragen, warum sich der*die Kandidat*in beworben hat?

 

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4. Klar kommunizieren

Bleiben wir beim Thema Kommunikation: Verinnerliche vorm Startschuss des Projekts, dass der*die studentische Freelancer*in (zumindest, wenn es sich um den ersten Auftrag handelt) wenig bis gar nichts von den Unternehmenszielen, der Arbeitsweise im Team und dem Hintergrund des Projekts weiß. Eine klare Kommunikation inkl. dem Teilen der Unternehmensziele motiviert nicht nur, sondern führt auch zu besseren Arbeitsergebnissen der Freelancer*innen – dies gilt im Bereich Design ebenso wie in den Bereichen Programmierung oder Sales. Ein ausführliches Briefing ist also ein Muss. Je nach Projekt können hierbei Meilensteine bestimmt, Deadlines vereinbart und Prioritäten klar abgesteckt werden.

Doch nicht nur die Aufgaben selbst müssen sauber kommuniziert werden. Es ist genauso wichtig darüber zu sprechen, über welche Medien (Telefon, Skype, Mail, WhatsApp, Trello, Slack…) bevorzugt kommuniziert werden soll – gesetzt dem Fall, dass der/die Studierende nicht vor Ort arbeitet. Hierbei sollten auch Regeln zur Erreichbarkeit aufgestellt werden, auf die sich beide Seiten verlassen können.

Selbst, wenn wir davon ausgehen, dass alle bisherigen Tipps beherzigt wurden und die Zusammenarbeit anrollt, kommt es gerade bei großen Projekten oft doch etwas anders als geplant. Was ist, wenn eine Aufgabe doch deutlich länger dauert als angenommen oder das neue Logo auch nach der vierten Korrekturschleife des*der Freelancers*in nicht gefällt? Wer eben diese Fälle im Vorhinein bespricht, wird im Fall der Fälle deutlich weniger Energie mit Diskussionen vergeuden.

5. Verständnis zeigen

Wir wissen aus eigener Erfahrung und von unzähligen unserer Kund*innen, dass studentische Freelancer*innen fantastische Ergebnisse abliefern. Wir wissen aber auch, dass studentische Freelancer*innen am Anfang ihrer selbstständigen Karriere stehen und entsprechend keine 20 Jahre an Arbeitserfahrung mitbringen. Dies sollte man als Auftraggeber*in stets im Hinterkopf behalten.

Außerdem haben studentische Freelancer*innen neben anderen Kunden auch ein Studium, das zumindest in der Vorlesungszeit gut 20 Stunden pro Woche beansprucht: ob Vorlesungen, Klausuren, Referate oder Hausarbeiten – die Deadline deines Projekts ist in der Regel nicht die einzige im Terminkalender des Studierenden. Auch hier empfiehlt es sich, gleich zu Beginn der Zusammenarbeit einmal nachzufragen, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Glücklicherweise haben wir bis heute aber noch nicht davon gehört, dass es zu großen Reibungen zwischen Studium und den Projekten kam – ganz im Gegenteil: Viele unserer Kunden haben berichtet, dass der*die studentische Freelancer*in nach Abschluss des Projekts für seine*ihre Abschlussarbeit mit dem jeweiligen Unternehmen kooperiert hat.

Du zögerst noch?

Zugegeben, die Zusammenarbeit mit studentischen Freelancern ist ein relativ neuer Ansatz, der für manche Unternehmen ungewohnt ist. Solltest du dir immer noch nicht sicher sein, wie du studentische Freelancer*innen am besten in deine Firma integrieren kannst, stehen wir dir jederzeit telefonisch, per Mail oder Chat zur Verfügung. Auch freuen wir uns über unverbindliche Anfragen.


Paul Jannes Leonid Weinreich
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Über Paul Jannes Leonid

Als Mitgründer von Freelance Junior hat Paul in jedem erdenklichen Bereich seines Unternehmens mit studentischen Freelancern zusammengearbeitet. Gleichzeitig hat er selbst sowohl Studium als auch die Anfänge seines Startups durch freies Arbeiten finanziert.

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